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Spätmittelalterliche Städte

 

Alain Penny

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Die Karte "Spätmittelalterliche Städte" enthält alle Siedlungen, die im späten Mittelalter als Städte bezeichnet werden konnten. Obwohl sehr viele Städte in der Großregion ihre Gründung und die Erteilung des Stadttitels der mittelalterlichen Epoche verdanken, bedurfte es damals mehr als eines Stadtbriefes um, jedenfalls nach heutigen Erkenntnissen, als Stadt zu gelten.

Die Bestimmung der Orte, denen für die Zeit zwischen dem frühen 13. Jahrhundert und dem Jahr 1500 die volle Stadtqualität zuerkannt werden kann, führte bei der Erstellung der vorliegenden Karte über den Weg eines quellenbasierten und kriterienorientierten Auswahlverfahrens.

Im Gegensatz zu zahlreichen früheren Ansätzen wird demnach hier die Stadtqualität nicht an der Erteilung von Stadtrechten festgemacht. Das Gleiche gilt für andere vermeintlich städtische Merkmale wie etwa die Bevölkerungsgröße, die Ummauerung, die wirtschaftliche Aktivität oder die Benennung als Stadt.

Karte: Spätmittelalterliche Städte

Karte: Spätmittelalterliche Städte

Alain Penny, Luxemburg

Die Stadtqualität wird hier anhand eines Bündels von erfüllten Kriterien festgestellt, so wie es die Stadtdefinition von Franz Irsigler (2003) vorsieht:

"Stadt ist eine vom Dorf und nichtagrarischen Einzwecksiedlungen unterschiedene Siedlung relativer Größe mit verdichteter, gegliederter Bebauung, beruflich spezialisierter und sozial geschichteter Bevölkerung, Selbstverwaltungsorganen, einer auf Gemeindestrukturen aufbauenden, freie Lebens- und Arbeitsformen sichernder Rechtsordnung sowie zentralen Funktionen politisch-herrschaftlich-militärischer, wirtschaftlicher und kultisch-kultureller Art für eine bestimmte Region oder regionale Bevölkerung".

Laut Definition kennzeichnen neben städtischen Merkmalen auch zentrale Funktionen die Stadt des späten Mittelalters. Unter dieser Zentralität versteht man die Bedeutung, die ein bestimmter Ort für das umgebende Gebiet hat; je intensiver die Beziehungen zwischen Zentralort und seinem Um- und Hinterland sind, desto höher ist die Zentralität des Ortes.

Während die Definition keine genauen Funktionen nennt und auch die urbanen Merkmale eher vage formuliert sind, können die Städte im Untersuchungsraum nur über einen präzisen Kriterienkatalog ausgewählt werden. Die entsprechenden Kriterien müssen sowohl für den Zeitraum, d.h. das späte Mittelalter, als auch den Raum der Untersuchung, also die Großregion charakteristisch sein. Folgende 26 Faktoren wurden zurückbehalten:

Die Burg, die Befestigung, der Verwaltungssitz, die handlungsfähige Gemeinde, das Stadtsiegel, der Notar, die Münzstätte, der Zoll oder das Geleit, der Markt, der Jahrmarkt, die Handelsinfrastruktur, das differenzierte Gewerbe, das Tuchgewerbe, die Zunft, die Juden, die Lombarden bzw. die Kawertschen, die Pfarrkirche, das Dekanat, das Stift, das Männerkloster, das Frauenkloster, die neuen Orden, der Kreuzritterorden, das Hospital, das Leprosorium sowie die Schule.

Aufgrund der lückenhaften Quellenlage und der Individualität jeder einzelnen Stadt sollte es für die Siedlungen jedoch nicht erforderlich sein, alle aufgeführten Kriterien zu erfüllen, sondern lediglich 18, um als Stadt zu gelten. Von den weit über 200 mehr oder weniger verstädterten Siedlungen in der Großregion erfüllten 41 die Mindestanzahl an Kriterien (siehe Tabelle 1). Diesen kann somit die spätmittelalterliche Stadtqualität bescheinigt werden und sie sind in der Karte abgebildet.

Für die nicht zurückbehaltenen Orte bedeutet dies allerdings nicht, dass sie nicht als Stadt bezeichnet werden können; sie erfüllen nur nicht die hier festgelegten Mindestanforderungen. Etwa 200 von diesen in geringerem Maß urbanisierten und ausgestatteten Siedlungen sind in der zweiten Karte enthalten ("Kleine spätmittelalterliche Städte") und werden fortan kleine Städte genannt.

Die Städte waren im späten Mittelalter ungleichmäßig in der Großregion verteilt: Während die Städte entlang des Rheins dicht aneinander lagen, waren der Hunsrück, die Eifel und die Ardennen bis auf eine Ausnahme städtefreie Gebiete. Unterlegt man die Karte der spätmittelalterlichen Städten mit der naturräumlichen Gliederung (Rubrik Naturraum, Karte Naturräume), dann lässt sich noch klarer erkennen, dass die Städtedichte in Lothringen mit seinen nördlichen und östlichen Ausläufern sowie im Raum zwischen Maas und Schelde etwa gleich hoch waren, jedoch geringer als am Rhein.

Die oben genannten Mittelgebirge schoben sich wie Riegel zwischen die verstädterten Räume: die Ardennen zwischen Maas-Schelde-Raum und Lothringen, Eifel und Hunsrück zwischen Lothringen und den Rhein; weiter südlich schien Kaiserslautern die Verbindung zwischen beiden letztgenannten Räumen aufrechtzuerhalten. Das Gebiet östlich des Rheins wies keine Stadt auf.

Aus der Karte geht hervor, dass die allermeisten Städte an Flüssen lagen. Die Karte zeigt die großen Flüsse der Großregion (Rhein, Maas und Mosel), aber auch deren wichtigste Nebenflüsse. Nicht dargestellt sind dagegen die kleineren Flüsse wie etwa die Alzette. Alleine auf den Rhein (10), die Maas (7) und die Mosel (6) entfallen mehr als die Hälfte der 41 Städte.

Fast alle anderen Städte lagen ebenso an mehr oder weniger bedeutenden Flüssen. Auffallend viele Städte entstanden an Einmündungen, Furten oder Flussinseln. Zudem handelt es sich bei etwa zwei Dritteln der Städte um Abschnitte der Flüsse, die im späten Mittelalter zumindest bedingt schiffbar gewesen sind.

Die Karte zeigt zwar nicht das mittelalterliche Straßennetz an, aber die Recherche hat ergeben, dass alle Städte an mittelalterlichen Handelsstraßen lagen. Während die Städte antiken Ursprungs bereits in das römische Verkehrsnetz eingebunden waren, entwickelten sich die entstehenden Städte allesamt an Straßen von regionaler oder überregionaler Bedeutung.

Außerdem ist es eine Tatsache, dass keine der 41 Städte eine gänzlich neue Gründung des hohen oder späten Mittelalters war. Bei verschiedenen hat es zwar die Anlage von neuen Siedlungskernen gegeben, aber jedes Mal bestand schon eine ältere, zumindest frühmittelalterliche Siedlung in unmittelbarer Nähe. Hier scheinen weniger der Rückgriff auf die noch zum Teil vorhandene bauliche Infrastruktur, sondern vielmehr die Lagevorteile eine Rolle gespielt zu haben.

Aus diesen Erkenntnissen lässt sich schließen, dass eine günstige Lage in erheblichem Maße über die Anlage und die Entwicklung einer Stadt entschied. Die Tatsache, dass bereits Gallier, Römer und Franken an diesen Stellen siedelten, beweist, dass es sich dabei nicht um eine Besonderheit des hohen oder späten Mittelalters handelt. Als Gunstfaktoren sind zu nennen:

- die Lage an einem Wasserlauf zwecks Versorgung mit Wasser und Energie sowie Nutzung als Transportweg, wobei die Möglichkeit den Fluss zu überqueren den Lagevorteil noch vergrößerte;

- die Lage an Handelsstraßen, welche die Siedlung in den Fernhandel einband, das städtische Gewerbe belebte und der Stadtkasse die Zolleinnahmen bescherte;

- die Lage in einem hinsichtlich der klimatischen Bedingungen und der Bodenqualität begünstigten Raum, welcher ausreichend Nährboden für eine große Siedlung bot.

Erhöht wurde die Bedeutung der Lage, wenn sich diese Faktoren durch gewisse Gegebenheiten verstärkten, wie etwa wenn sich mehrere Fernhandelswege am Übergang über einen schiffbaren Fluss kreuzten, wenn zwei wichtige Wasserstraßen ineinander mündeten oder wenn verschiedene Territorien aneinandergrenzten.

In Tabelle 2 befinden sich die Jahreszahlen, in welchen die einzelnen Städte das 18. Kriterium erfüllt haben und somit als Stadt gelten. Diese Festlegung auf ein bestimmtes Jahr erklärt sich aus der Logik der Recherche und erfüllt nur den Zweck, eine zeitliche Entwicklung in der Karte darstellen zu können. In Wirklichkeit waren einige Städte bereits zur Zeit der Römer vollwertige Städteadt und sind dies bis ins späte Mittelalter geblieben. In der Karte sind mittels verschiedener Farbtöne vier Zeitstufen dargestellt.

Unter den zehn ersten Städten dieser Liste befinden sich alle neun mittelalterlichen Bischofsstädte der Großregion. Diese Städte gehen auf römische Siedlungen zurück und waren, bis auf eine Ausnahme, seit der Spätantike Sitz eines Bischofs. Die damit verbundenen kultischen und karitativen, aber auch politischen und kulturellen Funktionen wurden durch eine rege wirtschaftliche Aktivität ergänzt. 

Diese lässt sich nicht zuletzt durch ihre günstige Lage erklären: Alle neun Bischofsstädte lagen an einem schiffbaren Abschnitt von Schelde (Tournai), Maas (Verdun, Liège), Mosel (Trier, Metz, Toul) oder Rhein (Speyer, Worms, Mainz), wo sich zusätzlich mehrere Fernhandelsstraßen kreuzten und den Fluss überquerten.

Die Häufung dieser Faktoren ist aber nicht zufällig, da die Römer bereits diese strategisch wichtigen Stellen nach ähnlichen Kriterien aussuchten, um ihre Lager und Siedlungen aufzubauen. Zudem achteten sie darauf, dass die Entfernungen dazwischen nicht zu groß und nicht zu klein gerieten. Somit gab es im Mittelalter ein weites Umland um die Städte, in welchem sie ihre Zentralität ausüben konnten.

Die Summe der genannten entwicklungsfördernden Umstände führte dazu, dass die Kathedralstädte früher als andere Siedlungen den urbanen Entwicklungsstand erreichten, der hier als spätmittelalterliche Stadtqualität bezeichnet wird.
Tabelle 3, welche die Anzahl der erfüllten Kriterien am Ende der jeweiligen Jahrhunderte anzeigt und somit die Entwicklung der Städte im späten Mittelalter verdeutlicht, bestätigt diese Folgerung: Obwohl die neun Bischofsstädte noch nach 1300 ein oder zwei Kriterien erfüllten, scheint deren Entwicklung zu dem Zeitpunkt bereits weitgehend abgeschlossen.

 
 

Bei einer zweiten Gruppe von Städten, die bis 1282 das Stadium der Stadt erreichten, verlief die Entwicklung ähnlich. Dazu gehören einerseits Huy, Koblenz, Namur und Dinant. Auch diese Städte lagen mit der Maas sowie Mosel und Rhein an den Hauptflüssen der Großregion. Sie gingen mit einer Ausnahme zudem auf römische Siedlungen zurück, was besonders bei Koblenz und Namur angesichts der strategisch wichtigen Lage nicht verwundert.

Luxemburg, Neufchâteau und Mons profitierten dagegen weniger von der Lage an einem handelsträchtigen Flussabschnitt, sondern an einer Kreuzung von Handelsstraßen. Außerdem verdankten sie ihre Ausstattung in beträchtlichem Maße der Förderung durch die jeweiligen Landesherren. Ähnlich ist die Situation bei Nivelles, nur dass hier das Stadtstadium erst 1310 erreicht wurde.

Die dritte und größte Gruppe umfasst alle Städte, die ihre Entwicklung am Ende des 14. Jahrhunderts weitgehend abgeschlossen hatten. Zum einen gehören hierzu alle noch nicht genannten Städte mit Lage im oder in der Nähe des Rheintals: Boppard, Oppenheim, Kreuznach, Münstermaifeld, Oberwesel, Bingen und Bacharach.

Die Städtebildung entlang des Mittelrheins ist auf dessen gewachsene Bedeutung als Handels- und Verkehrsachse ab der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts zurückzuführen. Die lukrativen Rheinzölle und die einhergehende Machtpolitik der Landesherren führten zu einer erhöhten Dynamik, die in der Herausbildung von Städten mündete.

 

Außerhalb des engen Mittelrheintals lagen Oppenheim, Kreuznach und Münstermaifeld in fruchtbarem, ebenerem Gebiet mit Anschluss an Fernhandelsstraßen, was ihre Entwicklung zur Stadt entscheidend begünstigte.

Trotz wesentlich schlechterer Bodenqualität und isolierter Lage inmitten der Ardennen konnte Bastogne sich seit dem frühen Mittelalter als Pfarr- und Handelszentrum etablieren und dank herrschaftlicher Förderung die Stadtwerdung im 14. Jahrhundert abschließen.

Weiter südlich, im siedlungsfreundlicheren Lothringen, waren es wiederum die Verkehrsachsen, an welchen sich die Städte bildeten: Bei Arlon, Marville und Bar-le-Duc nur Straßen zu Land, bei Saint-Mihiel, Pont-à-Mousson und Nancy kommen noch die Maas, die Mosel und die Meurthe als Wasserstraßen hinzu. Sarrebourg, auf halber Strecke zwischen Mosel und Rhein gelegen, bildete am Rand der mittleren Vogesen das Bindeglied zwischen den beiden wichtigen Handelsachsen Rhein und Mosel.

 

Eine ähnliche Funktion übte auch Kaiserslautern zwischen dem Saargebiet und dem Oberrhein aus, mit denen es über eine in vorrömische Zeit zurückreichende Straße verbunden war. Die Funktion als staufische Königspfalz verschuf die notwendige städtische Ausstattung und Zentralität, um in der ansonsten städtearmen Region die Entwicklung zur Stadt vollziehen zu können.

Echternach und Épinal können ebenfalls zu dieser dritten Gruppe gezählt werden: Obwohl sie das 18. Kriterium erst nach 1400 erfüllen, ist die städtische Entwicklung bereits um 1350 größtenteils abgeschlossen.

Die vierte und letzte Gruppe umfasst mit Alzey, Hornbach, Jodoigne, Saarbrücken und Thionville die verbleibenden Städte, die erst im letzten Jahrhundert des Mittelalters die Stadtwerdung abschlossen.

Obwohl auch diese Städte auf älteren Siedlungskernen aufbauten und günstig gelegen waren, konnte das städtische Stadium erst spät und meist dank starker herrschaftlicher Förderung erreicht werden.

 


Die Karte mit den kleinen Städten erlaubt ergänzende Aussagen zum regionalen Städtewesen im Spätmittelalter: die bei weitem höhere Anzahl an kleinen Städten füllte den Raum zwischen den Städten auf und verkürzten damit für die Landbewohner die Entfernung zu einem urbanen Zentrum, wo sie sich mit zentralen Funktionen versorgen konnten.

Desweiteren waren sie für die Landesherren ein wichtiges Mittel der Raumdurchdringung und Herrschaftssicherung, besonders in naturräumlich benachteiligten Gegenden wie den Mittelgebirgen. Insofern sind sie nicht zuletzt in diesen Gebieten eher charakteristisch für die Großregion als die vollwertigen Städte.

Abschließend kann die Großregion als durchaus fruchtbarer Nährboden für die Herausbildung einer Städtelandschaft bezeichnet werden: von den Mittelgebirgsregionen abgesehen, ist das Städtenetz recht dicht ausgeformt.

Vergleicht man das Gebiet aber mit anderen, benachbarten Regionen wie etwa dem Niederrhein oder Flandern, so stellt man fest, dass die Großregion aufgrund der Lage abseits der Hauptverkehrsströme im späten Mittelalter nur als zweitrangige Städtelandschaft des späten Mittelalters bezeichnet werden kann.

Quellen


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