Mandern ..

GA030 1829: Mandern, Scheuerwald ...

1829: Preußisch-französischer Vertrag
Mandern, Scheuerwald, Remelsdorf, Heiningen, Schrecklingen, Willingen gehen an Frankreich


Die 1827 begonnene Regulierung der preußisch-französischen Grenze fand durch den Vertrag vom 23. Oktober 1829 ihren Abschluss.

Dabei trat Preußen auch noch die Ortschaften Mandern, Scheuerwald, Remelsdorf, Heiningen, Schrecklingen und das bereits genannte Willingen sowie Teile der Gemeinden Ihn und Leidingen an Frankreich ab.

Im Gegenzug erhielt Preußen die Gersweiler Mühle und Parzellen der Gemeinden Launsdorf, Waldwiese und Heiningen.

Schloss Malbrouck, Manderen

Quellen


Mieck, I. 1990: Deutschlands Westgrenze, In: Deutschlands Grenzen in der Geschichte, Hrsg. v. A. Demandt, München, S. 191-234

Rothenberger, K.-H. 1974: Zur Territorialgeschichte des Regierungsbezirks Trier 1814-1970, In: Landeskundliche Vierteljahrsblätter, Trier, H. 2, S. 62-71

Schlesier, S. 2007: Vereinendes und Trennendes, Grenzen und ihre Wahrnehmung in Lothringen und preußischer Rheinprovinz 1815-1914, In: Die Grenze als Raum, Erfahrung und Konstruktion, Deutschland, Frankreich und Polen vom 17. bis zum 20. Jahrhundert, Frankfurt, S. 135-162