Lothringen

Eisen- und Stahlerzeugung im Lothringer Minette-Becken

Paul Thomes, Marc Engels

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In Lothringen befindet sich die größte Erzlagerstätte Europas. Sie erstreckt sich bis in das westliche Luxemburg und die belgische Provinz Luxemburg. Das Vorkommen wurde ursprünglich auf rund sechs Mrd. Tonnen bei einem relativ geringen Eisenerzgehalt von knapp zwei Mrd. Tonnen geschätzt.

Das brachte den Eisenerzen wohl auch ihren Namen „Minette“ ein, was sich mit „kleinem Erz“ übersetzen lässt.

Untrennbar verknüpft ist das Thema mit der Unternehmerfamilie de Wendel. Sie ließ sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Hayange nieder und begann mit dem großgewerblichen Ausbau der seit langem handwerklich betriebenen Eisengewinnung im Val de Fensch.

1769 lässt sich der erste Kokshochofen nachweisen; eine dem um sich greifenden Holzmangel Rechnung tragende Innovation. Das so gewonnene Eisen war freilich nur bedingt schmiedbar.

Karte: Eisen- und Stahlindustrie

Eisen- und Stahlindustrie

Paul Thomes, Marc Engels, RWTH Aachen

Nicht von ungefähr führte die Firma deshalb wohl 1811 das 1784 in England erfundene Puddelverfahren ein, das die Stahlherstellung wesentlich vereinfachte, während die napoleonischen Kriege den Bedarf an Eisenprodukten emporschnellen ließen. Die Anwendung des seit Mitte der 1850er Jahre sich ausbreitenden, hocheffizienten Bessemer-Windfrischverfahren verhinderte der vergleichsweise hohe Phosphoranteil von bis zu einem Prozent.

Diese Konstellation führte dazu, dass trotz der relativ günstigen Abbaubedingungen die industrielle Entwicklung fortan vergleichsweise zurückblieb. So entfielen auf das nachmalige Departement Meurthe-et-Moselle 1869 lediglich vier Prozent der französischen Stahlproduktion.

Aciéries de Micheville in Villerupt
Quelle: industrie.lu
external link, coll. Marcel Fritsch

Die Wende brachte ganz wie in den Nachbarrevieren das Thomasverfahren. Es ermöglichte die großindustrielle Stahlproduktion auf Minettebasis, verdrängte rasch das Puddeleisen und führte seit den 1880er Jahren zu einem die regionalen sozialökonomischen Strukturen regelrecht erschütternden Aufschwung.

Davon abgesehen litt die Entwicklung unter den regionaltypischen Schwächen in Bezug auf die Verkehrsanbindung und die sich nur bedingt zum Verkoken geeignete Kohle.

Nicht zuletzt brachte die Grenzlage zwischen Deutschland und Frankreich viel Ungemach. Der deutsch-französische Krieg 1870/71 teilte das Revier bis 1918 in die heutigen französischen Departements Meurthe-et-Moselle (französisch) und Moselle (deutsch), während die Entwicklung beiderseits der Grenze einen durchaus unterschiedlichen Verlauf nahm.

So erwarben französische Stahlindustrielle unmittelbar Lizenzen für das Thomasverfahren. 1880 begann die Société des Aciéries de Longwy als erste Gesellschaft in Lothringen mit der Thomasstahl-Produktion. Im Februar 1881 ging das erste de Wendel’sche Thomasstahlwerk in Hayange in Betrieb.

Andere Stahlwerke wie etwa die von belgischem Kapital finanzierte Société des Hauts-Fourneaux de la Chiers folgten und die Produktionsziffern stiegen schnell. 1913 stammten mehr als 50% des französischen Stahls überhaupt und knapp 80% des Thomasstahls aus Meurthe-et-Moselle, das damit das Zentrum der französischen Eisen- und Stahlproduktion bildete.

Das 1871 von Deutschland akquirierte lothringische Gebiet entwickelte sich zunächst wohl etwas organischer. Zwar zeigten die saarländischen Montanunternehmen wegen der kostspieligen Erzversorgung aus Nordwesteuropa und der Möglichkeit des Bezugs von Ruhrkohle über die Mosel seit jeher großes Interesse.

Letztlich dauerte es aber bis 1890, ehe die Stumms ein Werk in Uckange errichteten, während Röchling erst 1898 die Carlshütte in Thionville als reines Hochofenwerk in Betrieb nahm. (Vgl. auch die Ausführungen zum Saarrevier.) Die Ursache lag in der schwachen Konjunktur der 1880er Jahre und entsprechend niedrigen Roheisenpreisen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kauften die Betriebe dann auch Erzkonzessionen bzw. Unternehmen im französischen Teil Lothringens, um ihre Basis zu verbreitern und auf dem französischen Markt Fuß zu fassen.

1905 fusionierte das St. Ingberter Eisenwerk mit der von belgischem Kapital finanzierten Societe de Rumelange, die u.a. ein Werk in Ottange betrieb.

Thomas-Birne
Quelle: Tbachner
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Die verkehrstechnisch weitaus besser integrierte rheinisch-westfälische Stahlindustrie hielt sich mit Investitionen in Lothringen aus ähnlichen Überlegungen zunächst ebenfalls zurück und nahm das Revier erst in den Blick, als sich die Versorgung mit Importerzen schwieriger gestaltete.

In den 1890er Jahren investierte u.a. Klöckner in Knutange und Thyssen in Hagondange. Die Absatzmärkte der deutsch-lothringischen Stahlindustrie und der Ruhrindustrie ergänzten sich. Lothringen lieferte konkurrenzlos billigen Massenstahl, insbesondere auch nach Süddeutschland, während sich das Ruhrgebiet auf den qualitativ hochwertigeren Siemens-Martin-Stahl konzentrierte.

Knutange um die Jahrhundertwende
Quelle: Hist. Postkarte

Noch 1917 entstand unter Klöckner mit dem Lothringer Hütten- und Bergwerksverein AG, ein Konzern, der vertikal organisiert, Zechen, Hütten- und Walzwerke umfasste.

Davon abgesehen führte die zwischen Frankreich und Deutschland umstrittene Grenzlage zu einer typischen, durch das Fehlen einer ausgeprägten Stahlverarbeitung gekennzeichneten Produktionsstruktur.

Dahinter stand wohl ein gewisses unternehmerisches Sicherheitsdenken, das es vermeiden wollte, im Zuge einer neuerlichen Auseinandersetzung die getätigten Investitionen abschreiben zu müssen. In der Folge erreichte die stahlverarbeitende Industrie Lothringens weder die Beschäftigungsrelevanz noch die Diversifikation anderer Reviere.

Diese strukturelle Schwäche hatte prinzipiell bis zum Niedergang der Stahlindustrie Bestand und trug gleichzeitig mit zu diesem bei. Ausgeglichen wurde sie partiell durch die Erschließung der örtlichen Kohlevorkommen.

Das Ergebnis des Ersten Weltkriegs bedeutete dann die antizipierte Neustrukturierung. Zum einen wurde das deutsche Gebiet als Departement Moselle wieder Teil Frankreichs. Zum anderen übernahmen französische, belgische und luxemburgische Konsortien den vormals deutschen Gruben- und Stahlwerksbesitz.

Die Vorteile der Konstellation lagen auf der Hand. Auf diese Weise ließ sich die notwendige Kapitalausstattung mobilisieren, das wirtschaftliche und politische Risiko streuen, und nicht zuletzt bildeten die internationalen Zusammenschlüsse die Verflechtung der Reviere.

Allerdings störte die neue politische Grenzziehung wichtige gewachsene Wirtschaftsbeziehungen. Die Ruhrkohle verlor den lothringischen Markt, der Minette gingen mit den Ruhrhütten wichtige Abnehmer verloren, und für lothringische Halbwaren schlossen sich die süd- und südwestdeutschen Absatzmärkte.

Zwar garantierte der Versailler Vertrag französischen und luxemburgischen Produkten für fünf Jahre den zollfreien deutschen Marktzugang, danach jedoch stand ein scharfer Handelskrieg zu erwarten.

Die Unternehmen nahmen sich schließlich selbst der Problematik an und bildeten unter Führung der luxemburgischen ARBED und ihres Präsidenten Emil Mayrisch 1926 die Internationale Rohstahlgemeinschaft (IRG).

 

Im Hintergrund des Tales das Stahlwerk Rehon
Quelle: rail.lu
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Das Kartell einigte sich auf Produktionshöchstgrenzen und Importquoten für die nationalen Märkte. Dies kam nicht zuletzt der lothringischen Stahlindustrie zu Gute, die solche Regelungen dringend benötigte. Denn die Kombination aus Kriegszerstörungen und Neuordnung traf die Stahlproduktion nach dem Ersten Weltkrieg hart. 1919 erzeugten die Werke in Meurthe-et-Moselle nur 30%, diejenigen in Moselle etwa 15% der Stahlmenge des Jahres 1913.

Auch vom Wirtschaftsaufschwung der 1920er Jahre profitierten sie unterdurchschnittlich. 1929 erreichte die Produktion zwar etwa 140 Prozent des Niveaus von 1913. Belgien und Luxemburg steigerten ihre Quote allerdings auf 160 bzw. 180 Prozent des Vorkriegsstandes.

Stahlwerk der Société des Aciéries de Longwy
Quelle: industrie.lu
external link, coll. Claude Marmoy

Auch wenn Lothringen 1929 immer noch ebenso viel Stahl wie das Saarrevier und Belgien zusammen erzeugte – die Spezialisierung auf den Massenstahl entwickelte sich jedoch zum strukturellen Problem, wie schon bald die Weltwirtschaftskrise belegen sollte.

Die lothringischen Stahlwerke mussten einen Produktionsrückgang von 60 Prozentpunkten verkraften, während der Rückgang in Belgien und Luxemburg lediglich 40 Prozentpunkte betrug.

Mehr als die Hälfte der Hochöfen und Konverter wurden stillgelegt, ganze Werke stellten den Betrieb ein. Die Arbeitslosigkeit explodierte. Mehr als ein Drittel der Stahlarbeiter verloren zwischen 1929 und 1933 ihren Arbeitsplatz.

Bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges konnte der Einbruch nicht ausgeglichen werden. Die deutsche Besatzungspolitik strebte naturgemäß die Integration der rüstungsrelevanten Branche in die Kriegswirtschaft an. Allerdings blieb das Interesse deutscher Unternehmen an den Kapazitäten eher gering, und nur die NS-affinen Friedrich Flick und Herrmann Röchling sicherten sich Werke in Rombas und Thionville, wo im Übrigen zahlreiche Zwangsarbeiter zum Einsatz kamen.

Dass die lothringischen Werke trotz des großen Bedarfs im Krieg nur unterdurchschnittlich ausgelastet waren, lag wohl an der allgemeinen Kohleknappheit.

In der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg überstieg die Stahlnachfrage bei weitem das Angebot. Auch für die lothringische Stahlindustrie begann eine Phase der Prosperität, der Expansion und Modernisierung.

Die organisatorische Basis dafür entstand im Wesentlichen 1948/1950, als die Werke im Prinzip in drei großen Unternehmen aufgingen:

Die Société Lorraine de Laminage Continu S.A. (SOLLAC) mit Sitz in Paris vereinte seit 1948 die Flachstahl- und Blechaktivitäten von neun Unternehmen.

Das Werk Charleville-Mézières ging im gleichen Jahr in der staatlichen Union Sidérurgique du Nord de la France (USINOR) auf.

1950 vereinte die Union Sidérurgique Lorraine S.A. (SIDELOR) unter Führung der Familie de Wendel die Produktionsstätten Rombas, Pont-à-Mousson, Homécourt und Micheville.

1953 enstand schließlich die Société Lorraine – Escaut. Die Modernisierungspläne wurden freilich nur zum Teil umgesetzt. So lief ein kleiner 13-Tonnen-Konverter in Hayange aus dem Jahr 1912 zum Beispiel bis 1970.
Produktion der lothringischen Hütten 1913-1956
Quelle: Prêcheur, Claude, La Lorraine sidérurgique, Paris 1959, S. 257

Anders als bspw. Luxemburg (vgl. dazu die Ausführungen zu Luxemburg) setzte die lothringische Stahlindustrie weiter auf das nur leicht modifizierte Thomas-Verfahren. Vor allem die preisgünstige lokale Erzbasis hatte das Festhalten unternehmerisch gerechtfertigt erscheinen lassen.

Als aber seit den 1960er Jahren, bedingt durch eine effiziente Transportlogistik, hochwertige Erze aus der gesamten Welt zu sehr niedrigen Preisen in Europa verfügbar waren, brach zum einen die Minette-Nachfrage der europäischen Stahlstandorte weg und zum anderen bescherten sie seenahen Hochofenwerken entscheidende Kostenvorteile. Die 1964 abgeschlossene Moselkanalisierung zwischen Metz und Koblenz vermochte die Nachteile nur bedingt auszugleichen.

Am 31. März 2009 legte ArcelorMittal die Lichtbogenöfen in Gandrange still. Seit dem wird Orne-Tal kein Stahl mehr produziert.
Foto: © Uwe Niggemeier stahlseite.de
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Die Industrie reagierte zunächst durch Zusammenschlüsse. 1964/68 führten die de Wendels ihre Aktivitäten in der Société des Aciéries et Laminoirs de Lorraine (SACILOR) zusammen. 1966 übernahm der Staatskonzern Usinor Lorraine-Escaut.

Die Ära de Wendel endete 1971, als Henri II. de Wendel als Vorstandsvorsitzender von SACILOR zurücktrat.

Preisdruck und Überkapazitäten machten Anpassungen unumgänglich. Zunächst traf es die veralteten und verkehrsungünstig gelegenen Anlagen, während moselnahe Anlagen wie Pont-à-Mousson, Thionville und Gandrange modernisiert und erweitert wurden.

Erst jetzt, in der Stahlkrise, stieg man auch auf das effizientere Linz-Donawitz-Verfahren um (Vgl. auch die Ausführungen zu Luxemburg).

Der Niedergang war freilich nicht mehr aufzuhalten. Massive Verluste kennzeichneten die Unternehmensbilanzen. Lothringen war zum schwächsten Glied der französischen Stahlindustrie geworden.

Zwischen 1973 und 1980 sank die Produktion um ein Drittel, und die Zahl der Beschäftigten halbierte sich gar. SACILOR reduzierte bspw. die Belegschaft allein zwischen 1979 und 1981 um 50% auf 24.000. Zwischen 1977 und 1987 wurden die Hochöfen in Longwy an der luxemburgischen Grenze stillgelegt.

Ein weithin sichtbares Fanal für die gesellschaftlichen Folgen setzte der auch international Aufsehen erregende, erbitterte Protest der Stahlarbeiter im Becken von Longwy, das bis dahin die größte Hochofendichte der Welt aufwies und wo rund 24.000 Arbeiter ein Fünftel des französischen Stahls produzierten.

Rigoroser als in den Nachbarstaaten griff schließlich der Staat in die Abläufe ein. 1981 verstaatlichte die sozialistisch-kommunistische Regierung die Stahlindustrie. Usinor und Sacilor fusionierten 1986 zur Usinor-Sacilor.

1990 wurde auch Sollac integriert. Der Konzern umfasste quasi die gesamte französische Stahlindustrie und suchte die Aktivitäten an den produktivsten Standorten zu konzentrieren.

Zwischenzeitlich wurde die Schwerindustrie wieder 1995 privatisiert, während das Unternehmen seit 1997 als Usinor S.A. firmierte. In Frankreich beschäftigte es im gleichen Jahr rund 50.100 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 72 Mrd. Francs.

Index der Stahlproduktion in den Departements Meurthe-et-Moselle und Moselle, in Luxemburg und im Saarland, 1913-1956
Quelle:
Prêcheur, Claude, La Lorraine sidérurgique, Paris 1959

1998 wurde der große belgische Konkurrent Cockerill-Sambre S.A. übernommen, was weitere Umstrukturierungen bedeutete. So verkaufte man 1999 das Werk Gandrange an die Mittal-Gruppe (Vgl. dazu die Ausführungen über Luxemburg) und 2000 die Elektrostahlaktivitäten an den italienischen Riva Konzern, der im Zuge der Transaktion u.a. das Werk Neuves Maisons übernahm.

Organigramm der Aciéries de Longwy
Quelle: Société des aciéries de Longwy, Aciéries de Longwy, 1880-1930, Mulhouse-Dornach. [1930], S. 59
Société des Aciéries de Longwy
Quelle: Hist. Werbekarte

2001/2002 kam es zur Megafusion mit der luxemburgischen ARBED und der spanischen Aceralia Gruppe zur Arcelor, die schließlich 2006 im, in Luxemburg beheimateten größten Stahlkonzern der Welt ArcelorMittal aufging (Vgl. dazu die Ausführungen zu Luxemburg).

Der Konzentrations- und Globalisierungsprozess führte letztlich trotz der Renaissance der Stahlindustrie zur schrittweisen Einstellung der lothringischen Stahlerzeugung, inklusive des Erzabbaus.

1997 schloss das letzte Erzbergwerk in Audun-le-Tiche, wobei etwa die Hälfte der lothringischen Erzvorkommen noch nicht abgebaut ist. 2009 endete mit der Schließung des Elektrostahlwerks in Gadrange 128 Jahre nach seiner Gründung ein weiteres Kapitel Stahlgeschichte.

Knapp 600 Stahlarbeiter konnten immerhin zu 80% zu anderen Konzernstandorten wechseln. Erhalten blieben eine Forschungsabteilung und ein Walzwerk (LCB).

Davon abgesehen wirkte sich der Niedergang der Schwerindustrie verheerend auf die regionale Sozialstruktur aus, da die industrielle Monokultur kaum alternative Arbeitsplätze bot.

Die Perspektivlosigkeit mündete in einen wahren Exodus. Exemplarisch mag das Beispiel Longwy stehen: Lebten dort 1962 fast 22.000 Menschen, waren es 2006 nur mehr gut 14.000 – ein Rückgang um fast 40 Prozent.

Die durch den Niedergang der Stahlindustrie gerissenen Lücken, dokumentiert u.a. die Tatsache, dass heute rund die Hälfte der Arbeitnehmer Longwys in Luxemburg arbeitet. 

 

Quellen


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