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Das Brauwesen

 

Florian Wöltering, Juliano de Assis Mendonça

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Das erste Vorkommen von Bier lässt sich mehrere Jahrtausende zurückverfolgen – schon die Römer tranken es gerne und oft. Auch in der Großregion, bestehend aus den Teilgebieten Lothringen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Wallonien, reichen die Anfänge des Bieres zurück bis in die römische Besatzungsherrschaft.

Vor allem in Klöstern wurde das Bier in seiner Anfangszeit gebraut. Der früheste Nachweis einer Art Klosterbrauerei ist in Lothringen aus dem Jahr 771 v. Chr. zu finden, in Luxemburg erst um 1300. In beiden Regionen blieben die religiösen Einrichtungen bis zur Industrialisierung die vorherrschenden Brauereitypen.

Städtische Brauereien lassen sich ab dem 12. Jahrhundert nachweisen; sie blieben aber zunächst außer Konkurrenz für die Klöster. Auch in Wallonien entwickelten sich klösterliche Brauereibetriebe, bis die französischen Besatzung und die damit einhergehenden Säkularisierung ab 1794 den Unternehmen ein Ende setzte.

Karte: Brauwesen

 

Karte: Brauwesen

Florian Wöltering, Juliano de Assis Mendonça, RWTH Aachen

Gleichzeitig gründeten sich städtische Brauereigilden, die – anders als in Lothringen – einen ähnlichen Stellenwert wie die Klosterbrauereien hatten.

Ganz anders entwickelte sich die Bierindustrie im deutschen Rheinland-Pfalz. Zum einen dominierte der Wein die Region seit der römischen Besatzung. Zum anderen, am Beispiel der Stadt Trier, ordneten die Stadtoberen ein Brauereimonopol an, nach dem Bier ausschließlich im städtischen Brauhaus gekauft werden durfte.

Brasserie Amos, Metz, 1868-1992
Quelle:
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Nicht im ganzen Gebiet waren die Vorgaben so rigoros wie in Trier. Im Saarland spielte Bier gegenüber Wein ebenfalls eine untergeordnete Rolle; das änderte sich gegen Ende des 17. Jahrhunderts, als der Bierausschank in den saarländischen Wirtschaften erstmals höher war als der Weinausschank.

In der ganzen Großregion begünstigte der politische und wirtschaftliche Umsturz im Zuge der Französischen Revolution die Ausbreitung des Brauereiwesens. Der Zunftzwang fiel weg, die Gewerbefreiheit wurde eingeführt und Brauereimonopole aufgehoben. Vor allem in Lothringen und Rheinland-Pfalz gründeten sich zahlreiche Kleinbrauereien. Dadurch wurde der Wettbewerb angekurbelt, was aber nicht nur positive Folgen hatte.

Besonders die Qualität des rheinland-pfälzischen Bieres litt unter den Wettbewerbsbedingungen – ein Reinheitsgebot, das die Qualität hätte sichern können, existierte nicht. Auch in Luxemburg und Wallonien entwickelte sich das Brauereigewerbe in der Zeit der französischen Herrschaft günstig.

Alleine die Bierproduktion im Saarland wurde durch das Ende der Fürstenherrschaft und der damit einhergehenden Schließung von fürstlichen und Klosterbrauereien gehemmt. Erst mit der Eingliederung in das preußische Herrschaftsgebiet ab 1815 erholte sich die dortige Brauereiindustrie.

Einige grundlegen Veränderungen der Bierindustrie in der Großregion kamen in der Zeit der Industrialisierung. Zum einen machten Innovationen moderner Anlagen, einhergehend mit der immer weiter um sich greifenden Technisierung, größere Produktionsmengen möglich. Zum anderen gewann die untergärige Brauweise an Bedeutung. Mit ihr wurde das Bier länger haltbar und dadurch qualitativ hochwertiger. Außerdem begann mit Einführung dieser Brauart der Bierexport. Unterstützt wurde dieser durch die Eisenbahn als neues Transportmittel.

Die negativen Seiten des untergärigen Bieres: Es musste lange in kühler Umgebung gelagert werden bis es seine Reife erreichte. Das bedeutete für die Brauer hohe Umstellungskosten z. B. für Kelleranlagen und, mit der Erfindung der Kühlmaschine 1876, Investitionen in moderne Kältetechnik. In Wallonien wurde aufgrund der hohen Kosten selten untergäriges Bier gebraut; erst nach dem Ersten Weltkrieg begann es, das obergärige Bier zu verdrängen.

Die anderen Gebiete der Großregion übernahmen die neue Brauweise deutlich früher. Die Lothringer Brauer stellten ab 1850 untergäriges Bier her. Den hohen Umstellungskosten und Vergrößerungen der Anlagen begegneten sie, indem sich immer mehr Brauereien zusammen schlossen. Im Saarland erweiterten die Unternehmen ihr Potenzial durch die Gründung von Aktiengesellschaften. Generell stieg das Produktionsvolumen nach der Übernahme der untergärigen Brauweise bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts deutlich an.

Allgemein vergrößerte sich der Absatzmarkt ab Ende des 19. Jahrhunderts. Auf dem Schienenweg expandierten die Brauer von den lokalen zu regionalen und auch zu überregionalen Märkten. Die Einführung des Flaschenbieres erleichterte den Transport dabei erheblich.

Die 1842 im luxemburgischen Bascharage gegründete Brauerei Bofferding ist seit 1975 die größte Brauerei des Großherzogtums
Lithographie: G. Fricke
Quelle: industrie.lu
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Der Erste Weltkrieg stoppte vorerst den Aufschwung in der Bierbranche. Extremer Rohstoffmangel – in den rheinland-pfälzischen Gebieten hatten die Brauer im schlimmsten Fall bis zu 90 Prozent weniger Rohstoffe zur Verfügung als vor dem Krieg – verminderte die Qualität des Bieres und senkte den Anteil der Stammwürze in der gesamten Großregion. Gleichzeitig ging die Kaufkraft durch Einberufung der meisten männlichen Bewohner stark zurück.

Viele Brauereien konnten diese Probleme nicht kompensieren und mussten ihre Produktion einstellen oder ganz schließen. Vor allem in Lothringen kamen zu den schon genannten Schwierigkeiten Verwüstungen und Demolierungen von Brauereibetrieben durch die Besatzungsmacht hinzu.

Bierlaster No 849 der Luxemburger Brauerei Bofferding in Differdange in den 20er Jahren
Foto: coll. Marcel Schlim
Quelle: industrie.lu external link

Nach Ende des Ersten Weltkrieges entwickelten sich die einzelnen Teile der Großregion unterschiedlich. Während sich die Bierindustrie in Luxemburg rasch von den Strapazen des Ersten Weltkrieges erholte, strauchelten Wallonien, das Saarland, Rheinland-Pfalz und Lothringen nach Kriegsende. Nach der Umstellung auf Friedenswirtschaft produzierte Luxemburg bereits 1919 wieder die doppelte Menge des letzten Kriegsjahres.

Es folgten Jahre der Prosperität für die luxemburgische Bierindustrie. Durch die Weltwirtschaftskrise verzeichnete sich 1930 zwar einen deutlicher Einbruch, insgesamt erwies sich das Land aber als krisenfest – anders als die anderen Gebiete der Großregion. Diese erholten sich nie ganz von den kriegswirtschaftlichen Verhältnissen.

Vor allem finanzielle Schwierigkeiten standen den meisten Brauereien im Weg. Zusammenschlüsse mehrerer Unternehmen, wie beispielsweise in Wallonien, erlaubten Vergrößerungen und Modernisierungen, durch die man versuchte, konkurrierendem Import-Bier entgegenzutreten. Ein anderer Versuch, aus der Krise zu kommen, war die Diversifikation des Sortiments, wie die Lothringer Brauer sie anwendeten. Neben Bier stellten sie Soda und Limo her – mit mäßigem Erfolg.

Auf dem Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz entspannte sich die Bierindustrie nur kurzzeitig nach dem Krieg und der nachfolgenden Inflation. Die Wirtschaftskrise setzte den regionalen Brauereien nur wenige Jahre später erneut zu; so sehr, dass im Jahr 1933 nur noch 40 Brauereien auf dem Gebiet bestanden.

Die wirtschaftliche Situation in Rheinland-Pfalz änderte sich mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 schnell wieder. Durch die Unterwerfung der Brauereiindustrie in das NS-Wirtschaftssystem sowie durch den allgemeinen ökonomischen Aufschwung verzeichneten die Bier-Unternehmen für einige Jahre einen deutlichen Produktionsanstieg.

Im Zweiten Weltkrieg ähnelte die Situation der des Ersten Weltkriegs: Nahrungs- und Produktionsmittel wurden rationiert, das Bier konnte nicht mehr mit derselben Stärke wie in der Vorkriegszeit gebraut werden. Wallonien, Luxemburg und Lothringen hatten mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, mit dem Unterschied, dass die Gebiete von den Deutschen besetzt waren.

In Lothringen schlossen die Besatzer viele Brauereien und erlaubten den noch bestehenden nur die Produktion von schwach alkoholischem Bier. Schwaches Bier wurde auch in Wallonien gebraut. Hier griffen die Brauer zu kreativen Ersatzmitteln wie z.B. Reductose-Sirup, um das Bier kräftiger zu machen. Besonders hart traf es das Saarland: Aufgrund von Evakuierungen in den Jahren 1939 und 1944 musste die Bier-Produktion in diesen Zeiträumen komplett eingestellt werden. Durch Luftangriffe wurden außerdem viele Produktionsstätten zerstört. Auch die Luxemburger Brauer traf die Zerstörung: Die Ardennenoffensive vernichtete Anlagen in der ganzen Region.

Das Ende des Krieges bedeutete keineswegs ein Ende der schlechten Lage für die Brauereien in der Großregion. In Lothringen und Wallonien begann nach 1945 ein regelrechtes Brauereisterben; der Krieg hatte viele, vor allem kleinere Brauereien in eine tiefe finanzielle Krise gestürzt, der sie nicht mehr entkommen konnten.

In Lothringen setzte sich dieser Prozess noch in den kommenden Jahrzehnten fort; 1970 existierten nur noch 10 Brauereien auf dem Gebiet. Ein Grund war der Wandel der Konsumeigenschaften weg von der Gastwirtschaft hin zum Heimkonsum. Das erforderte die Herstellung bzw. den Verkauf von Flaschenbier, was aber Investitionen in entsprechende Abfüllanlagen mit sich brachte.

Klosterbrauerei Notre-Dame de Saint-Rémy im wallonischen Rochefort
Foto: cc Luca Galuzzi 2007

Die Kosten konnten viele Brauereien nach den Kriegsjahren nicht tragen. Die wallonischen Brauer versuchten, trotz des geänderten Konsumverhaltens, mit einer Sortimentserweiterung um Mineralwasser und Limonade ihre Betriebe aufrecht zu halten. Auch in Rheinland-Pfalz nahmen viele Brauereien nach 1945 ihre Produktion nicht wieder auf. Diejenigen, die trotz der schwierigen Umstände weiter produzierten, wurden ab 1949 mit dem einsetzenden „Wirtschaftswunder“ belohnt.

Der Wiederaufbau der meisten zerstörten Brauereien im Saarland, das nach dem Krieg in das französische Wirtschaftsgebiet eingegliedert worden war, war bereits 1949 abgeschlossen. Obwohl die Unternehmen aufgrund von Rohstoffkontingentierungen zunächst nur Dünnbier verkaufen konnten, erlebte die Branche auf dem Binnenmarkt – die Wirtschaftsgrenzen zum restlichen Deutschland waren nach der französischen Eingliederung geschlossen worden – einen Aufschwung. 1958/59 konnten die Brauer einen neuen Rekordausstoß verbuchen, der sogar den Spitzenwert aus den „Goldenen Zwanzigern“ überstieg.

Die Karlsberg-Brauerei in Homburg/Saar ist der Sitz eines der größten deutschen Brauereíkonzerne.
Foto: Karlsberg Brauerei

In den Gebieten der Region, die nach dem Krieg vom Boom des „Wirtschaftswunders“ profitierten, nämlich das Saarland und Rheinland-Pfalz, stagnierte der Bierverbrauch der Bürger ab Mitte der 70er Jahre. Das setzte einen Verdrängungs- und Konzentrationswettbewerb in Gang, der die Schließung vieler Brauereien zur Folge hatte. In den rheinland-pfälzischen Städten überlebten vor allem die Unternehmen, die das immer beliebter werdende untergärige Pils herstellten.

Im Saarland, das 1959 wirtschaftlich der Bundesrepublik angeschlossen wurde, sahen sich die Bier-Unternehmen mit der deutschen Konkurrenz konfrontiert. Durch zollfreien Zugang zum französischen Raum und gelungenen Neuerungen in der Branche konnten sie sich zunächst behaupten und wachsen, bis auch sie in den 70ern die allgemeine Stagnationswelle erreichte. Diese Welle griff auch auf das benachbarte Luxemburg über, wo aber ein Exportanteil von ca. 30 Prozent den Umsatz der Brauereien hoch hielt.

Heute sind die meisten der verbliebenen Brauereien in der Großregion Teil internationaler Konzerne. Eine Hand voll unabhängiger Brauereien existiert beispielsweise noch in Rheinland-Pfalz und im Saarland, wo eine der größten Brauereikonzerne Deutschlands, die Karlsberg-Gruppe, die Branche dominiert. Neben diesen national tätigen Unternehmen geht der Trend seit den 80er Jahren hin zu Mikrobrauereien, die rein lokal ausgereichtet sind. Sie leisten einen wertvollen Beitrag gegen das Aussterben der heimischen Brauarten.

 

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Externe Links 


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Bofferding external link

Brasserie de Luxembourg external link

Brasserie Simon external link

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industrie.lu: brasseries external link

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